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Checkliste für Foto-Privatsphäre vor dem Hochladen

· 3 Min. Lesezeit

Über die Privatsphäre deiner Fotos solltest du nachdenken, bevor du Bilder auf deine Website oder in einen Katalog stellst, denn ein einziges Bild kann viel mehr verraten, als du willst. Diese fünf Prüfungen dauern ein paar Minuten und schützen dich für Jahre.

1. Versteckte Daten in der Datei

Handys speichern in jedem Foto zusätzliche Informationen: das Kameramodell, das Datum und oft den genauen GPS-Standort der Aufnahme. Wer die Originaldatei herunterlädt, kann sie lesen.

Bei MySexyApp werden diese Daten beim Hochladen automatisch entfernt, gezeigt werden nur bereinigte Kopien. Wenn du dieselben Fotos auch anderswo veröffentlichst, prüfe, ob die andere Seite das ebenfalls tut, oder entferne die Daten vor dem Hochladen selbst.

2. Was hinter dir ist

Sieh dir den Hintergrund jedes Bildes mit den Augen einer fremden Person an:

  • Fenster mit erkennbarer Aussicht, Straßenschilder oder Sehenswürdigkeiten
  • Briefe, Pakete oder Dokumente mit Namen und Adressen
  • Auffällige Möbel, Bilder oder Tapeten, die Freunde oder Nachbarn erkennen würden
  • Details eines Hotelzimmers, die verraten, wo du wohnst

Eine schlichte Wand, eine neutrale Tagesdecke oder ein weich verschwommener Hintergrund ist immer die sicherere Wahl.

3. Spiegel, Glas und Bildschirme

Spiegelungen übersieht man leicht. Spiegel, Glastische, glänzende Türen und sogar ein ausgeschalteter Fernseher können den Raum, die fotografierende Person oder jemand anderen zeigen. Zoome vor dem Veröffentlichen in jede spiegelnde Fläche.

4. Umgekehrte Bildersuche

Suchmaschinen können ein Foto anderen Stellen zuordnen, an denen es vorkommt. Liegt dasselbe Bild auf einem privaten Social-Media-Konto, lässt sich beides verbinden. Nutze Fotos, die nur für deine Arbeit gemacht wurden, und verwende keine Bilder aus privaten Konten.

5. Dateinamen und Bildunterschriften

Eine Datei mit deinem echten Namen oder eine Bildunterschrift mit deiner Straße macht alle anderen Vorsichtsmaßnahmen zunichte. Benenne Dateien vor dem Hochladen neutral um und schreib in Bildunterschriften über dein Angebot, nicht über dein Privatleben.

6. Tattoos, Muttermale und Schmuck

Nicht nur ein Gesicht macht einen Menschen erkennbar. Ein auffälliges Tattoo, ein Muttermal, eine Narbe, ein Ring, den du immer trägst, oder eine ungewöhnliche Maniküre können für jemanden, der dich kennt, schon reichen. Entscheide, was davon du zeigen möchtest. Willst du anonym bleiben, deck es ab, schneide es weg oder zeig es nur auf Fotos, auf denen sonst nichts von dir zu erkennen ist.

7. Wer die Originale hat

Jedes Foto existiert an mehr Orten als auf deiner Seite: auf Kamera und Computer der Fotografin oder des Fotografen, im Cloud-Backup deines Handys, in Chats, in die du es geschickt hast. Vereinbar vor einem Shooting, was mit den Originalen passiert und dass nichts ohne deine Zustimmung veröffentlicht wird. Prüf, welche Alben deines Handys automatisch mit der Cloud synchronisiert werden, und bewahr Arbeitsfotos wenn möglich in einem eigenen Album oder auf einem eigenen Gerät auf.

8. Wenn ein Foto trotzdem kopiert wird

Fotos auf öffentlichen Seiten können kopiert werden, und manche landen in Fake-Profilen. Ein Wasserzeichen macht das weniger attraktiv und Kopien leicht erkennbar. Bei MySexyApp kannst du im Bereich Fotos ein kostenloses Text-Wasserzeichen hinzufügen und seine Position wählen. Such alle paar Monate per umgekehrter Bildersuche nach deinen eigenen Fotos. Findest du eine Kopie, mach einen Screenshot mit Adresse und Datum und bitte die Seite, sie zu entfernen. Deine Originale mit ihrem Aufnahmedatum helfen dir zu beweisen, dass sie dir gehören.

Dein Gesicht, deine Entscheidung

Viele zeigen ihr Gesicht, viele nicht. Beides ist in Ordnung. Wenn du anonym bleiben willst, wähle Ausschnitte und Blickwinkel, die Stil und Persönlichkeit ohne Gesicht zeigen, und halte diese Regel auf jeder Seite ein, auf der du auftauchst.

Eine Gewohnheit, keine einmalige Aufgabe

Mach dieselben Prüfungen jedes Mal, wenn du neue Bilder hinzufügst. Das kostet eine Minute pro Foto und hält Arbeit und Privatleben getrennt.

Vor dem Hochladen: eine Checkliste für eine Minute

  1. Sind die Standortdaten entfernt, oder lädst du zu MySexyApp hoch, wo sie für dich entfernt werden?
  2. Ist im Hintergrund etwas zu sehen, das zeigt, wo du wohnst oder übernachtest?
  3. Gibt es Spiegelungen, die den Raum oder eine andere Person zeigen?
  4. Wird das Foto irgendwo in deinem Privatleben verwendet?
  5. Ist der Dateiname neutral, und verrät die Bildunterschrift nichts Privates?
  6. Sind Tattoos, Male oder Schmuck sichtbar, die du lieber privat hältst?
  7. Weißt du, wer das Original sonst noch hat?

Ist jede Antwort so, wie du sie willst, lad es hoch. Wenn nicht, schneide zu, fotografier neu oder nimm ein anderes Foto. Eine gute Galerie besteht aus Fotos, die schön und sicher zugleich sind.

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